Bestandsvermessung, Bestandsaufnahme, Lage-Höhenplan, Bauvorschriftendokumentation

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Bestandsvermessung Planungsgrundlage oder Enddokumentation

Eine Bestandsvermessung (Bestandsaufnahme) ist in der Regel am Anfang oder am Ende eines Projekts (z.B.:Hausbau) vorzunehmen. Am Anfang ist sie Planungsgrundlage, am Ende stellt sie eine Enddokumentation der projektsgemäßen Realisierung des Bauvorhabens in der Natur dar.

1. Bestandsaufnahme als Planungsgrundlage

Als Grundlage für die ersten, auf die Örtlichkeit bezogenen Planungen benötigt der Entwurfsverfasser je nach Erfordernis eine Vermessung des vorhandenen Geländes, von Gebäuden (Fassadenaufnahme, Innenaufnahme), von Leitungsinfrastrukturen, von Verkehrswegen, von Uferlinien, von Eigentumsgrenzen oder ähnliches. (= Bestandsvermessung vom Naturstand)

Der entstehende Lage- und Höhenplan (oder auch Naturaufnahme) enthält alle geforderten planungsrelevanten, topographischen Elemente (z.B.: Reliefhöhen, Bewuchssituation, Gebäudesituation samt First und Traufenhöhen, Straßenanbindungen, Ver-und Entsorgungsleitungen,..), sowie den aktuellen Katasterstand.

Das Ergebnis wird in der Regel als 2D oder 3D-Plan ausgearbeitet.
Die Lieferung eines digitalen Geländemodells (DGM) oder auch als GIS Datensatz stellt kein Problem dar.
Bestandsplan

Hinweis: Die Lage der Eigentumsgrenzen ist nicht immer durch Grenzmarken vor Ort (in der Natur) gekennzeichnet! Sollte das geplante Bauvorhaben aber die Mindestforderungen der Abstandsflächenregelungen ausnutzen wollen, so ist die Kenntnis der genauen Lage der Grenzen unabdingbar. Eine Grenzfeststellung durch einen Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen liefert die benötigten Angaben.

Ist eine IST-Zustandsaufnahme nicht mehr möglich, aber zufolge der Aufgabenstellung erforderlich, wird man sich um historische Datenquellen umsehen. Dazu gibt es im BEV ein historisches Luftbild- und Orthofoto-Archiv und bei der Landesverwaltung ein Archiv der Laserscan-Auswertung.

2. Bestandsaufnahme als Enddokumentation

Privatpersonen sind gut beraten nach Fertigstellung Ihres Bauvorhabens eine Enddokumentation (Bauvorschriftenprotokoll) des Gebäudes zu beauftragen. Im Falle von Umbau oder Zubauten haben Sie außerdem gleich aktuelle Unterlagen für den Planer zur Hand.

künftige Ergänzungsmaßnahmen
Bauvorschriftendokumentation
Enddokumentation